Mut zur Lücke
Das Haus aus den 1930er Jahren war für die Familie mit heranwachsenden Söhnen zu klein geworden. Die Garage wurde kurzerhand abgerissen, stattdessen ein neues Wohnzimmer, eine Diele, ein Schlaf- und ein Ankleidezimmer angebaut. Die Holzrahmenkonstruktion, innen und außen weiß verputzt, garantierte eine sichere Kosten- und Zeitplanung. Die überdurchschnittliche Wärmedämmung und Dreifachverglasung ist komfortabel und senkt den Energiebedarf.
Fertigstellung: 2009 | Nutzfläche: Bestand: 120 m² Anbau: 70 m² | Baukosten: 120.000 €
conSens Wohnen
conSenswohnen ist ein flexibles Konzept für alle Lebensphasen
Es hat
... alle Qualitäten des Einfamilienhauses mitten in der Stadt, sämtlich natürlich belüftete Bäder, großzügige Wirtschafts- und Abstellräume, grüne Zimmer auch auf den Etagen.
Es ist gemacht
… für junge Berufstätige und Paare, die jetzt Geld anlegen und Raum für die künftige Familie schaffen wollen: 100% kaufen, 50% bewohnen und 50%
vermieten,
… für Hausbesitzer, die nach der Kindererziehung oder nach der Berufsausübung eine Wohnmöglichkeit suchen, die sie später verkleinern können,
... für unsere neue Kundschaft, die ein Haus je nach Familienkonstellation anders nutzen möchte,
… für mobile Menschen, die an zwei Orten wohnen möchten,
… für Generationen übergreifende Nachbarschaften und „Wahlfamilien“.
conSenswohnen ist ein modulares System.
Das Neue ist, dass ein Haus aus mehreren selbstständigen Wohnungen zusammengesetzt oder in mehrere Wohnungen unterteilt wird.
Sämtliche Qualitäten des Baukonzeptes bleiben in jeder Größe erhalten. Jeder Wunsch ist in Raum und Gestalt umsetzbar.
Beinah' wie Toskana
Das Haus auf dem Wiesengrundstück ist so entwickelt, daß auf den großzügigen Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss je ein Zimmer für die vier Bewohner im Obergeschoss entsteht.
Die Eltern haben Räume zum weitläufigen Garten und Fernsicht zum Siebengebirge. Die Kinder bewohnen den vorderen Teil des Hauses.
Fenster sind so angeordnet, dass die Bewohner den Tageslauf der Sonne erleben.
Die Terrassen liegen nach Süden, Osten und Westen.
So entsteht ein Ort "... beinah´ wie Toskana".
Fertigstellung: 2004 | Nutzfläche: 160 m² | Baukosten: 250.000 €
Licht und Raum
Das kleine Haus mit hübschem Garten in Köln war so zu erweitern, dass neben großzügigen Gemeinschaftsräumen mindestens je ein Zimmer für die vier Bewohner entstand. So wuchs das Projekt “Licht und
Raum”.
Genutzt wurde eine ca. 3,50 m breite Lücke neben dem Altbau. Die Entscheidung fiel für eine Holzrahmenkonstruktion mit viel Glas.
Damit trotz schmalen Budgets individuell gebaut, dabei aber Zeit und Nerven gespart werden konnten, wurde der Zimmermann Generalunternehmer und koordinierte Holz, Stein, Glas und Dach.
Fertigstellung: 1996 | Nutzfläche: 170 m² | Baukosten: 140.000 €
Passivhaus
ALLES NOCH GANZ DICHT?
Zur Klimadebatte in den eigenen vier Wänden
Ein „Passivhaus“ heißt Passivhaus, weil es mit einer geschlossenen Hülle Energie zu erhalten versteht.
Dürfen wir trotzdem die Fenster öffnen? Ist eine künstliche Belüftung nicht unangenehm? Das kostet alles wahrscheinlich viel zu viel Geld...
Die Berichte der Bewohner über das Leben mit einem „dichten Haus“ verführen zur Nachahmung.
Seit etwa 1920 ist ein stetiger Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur an der Erdoberfläche messbar.
Die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung kann durch reduzierten Energieverbrauch mindestens verlangsamt werden. Soweit ist sich die Wissenschaft einig.
Den weitaus grössten Anteil am haushaltsnahen Energieverbrauch stellt derzeit die Heizung des Gebäudes dar. Jegliche Lösungen diesen Anteil zu verringern, sind ein Schritt in die richtige Richtung zur Einsparung der weiter steigenden Energiekosten.
Eine hochwärmegedämmte Aussenhülle, nachgewiesene, durch intensive Bauüberwachung sichergestellte Luftdichtigkeit, dreifachverglaste Fenster, kompakte Gebäudeform und sommerlicher Sonnenschutz sind einige der Voraussetzungen für dieses Haus.
Ein Haus, welches die Kriterien eines Passivhauses erfüllt, d.h. einen Heizwärmebedarf von nicht mehr als 15 kwh/ m² Jahr, verringert mit passiven (hochwärmegedämmten Aussenwänden und dreifachverglasten Fenstern) und aktiven Mitteln (beispielsweise kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung) diesen Energieverbrauch.
Dieser Wert liegt um den Faktor 10 niedriger als ein von uns gleichzeit überwachtes Referenzgebäude (Baujahr ca. 1970) in derselben Gegend.
Das Ergebnis:
Gewinne bei Wohnqualität und Komfort des lichtdurchfluteten und stets angenehm, nie zu warmen Hauses sind - neben den reduzierten Energiekosten - die eindrucksvollsten Argumente der neuen Bewohner für die Entscheidung, in diese Bauweise zu investieren.
Fertigtellung: 2006 | Nutzfläche: 140 m² | Baukosten: 250.000 €
Dachatelier
In Köln ist für manch einen ein erstrebenswertes Ziel: der Blick auf den Dom. Und tatsächlich liegt das ein oder andere Dach brach und wartet auf den Ausbau zur komfortablen Wohnung.
Das oberste Geschoss wurde in diesem Fall mit dem ungenutzten Spitzboden verbunden. Der Denkmalschutz ließ eine großzügige Verglasung zur Hofseite zu.
Wenn man den Baubetrieb über einen Dachdeckeraufzug abwickelt, hält sich die Belästigung der Bewohner in Grenzen.
Fertigstellung: 1993 | Nutzfläche: 80 m² | Baukosten: 80.000 €
Wohnen auf der Etage - Drachenfelsstraße -
Es kommt nicht häufig vor, dass Wohnungen im Eigentum und geförderte Wohnungen in enger Nachbarschaft liegen. Der Bauherr wollte das so. In drei Bauabschnitten werden insgesamt 90 Wohnungen entstehen. Der dritte Wohnriegel nimmt im Erd- und Obergeschoss drei Gruppen des Kölner Kinderheims auf.
Ein Prinzip ist für die 3-, 4-, und 5-Zimmerwohnungen und die großen 2-Zimmer-Wohnungen eingehalten: das Durchwohnen – Kochen und Essen nach Nordosten, Wohnen nach Südwesten. Zum ersten Mal werden allein erziehenden Eltern geförderte Wohnungen mit zwei separaten Schlafzimmern angeboten.
Jede Gruppe des Kinderheims hat einen eigenen Eingang, der über jeweils zugeordnete Freibereiche erschlossen wird.
Zollstock
Insgesamt 1.100 Wohn-m² lassen sich in Wohnungen von 40, 60, 90, 120, 190 und 220 m² unterteilen und wieder zusammensetzen. Somit ist Flexibilität für sämtliche Familien- und Lebenssituationen gegeben.
Planung: 2007 | Nutzfläche: 1.100 m²
"Schweizer Käse" - wohnen im Kaufhaus -
Große zusammenhängende Gewerbeflächen wie bei einem Kaufhaus sind in der Wuppertaler Innenstadt nicht mehr rentabel. Das Kaufhaus bietet jedoch aufgrund seiner Lage und seines konstruktiven Systems die Möglichkeit einer Umnutzung.
In Zukunft wird wieder eine größere Nachfrage an Wohnungen in einem urbanen Umfeld bestehen (Studie LBS - Research 2004).
„Wohnen im Kaufhaus“ kann in diesem Zusammenhang individuellen Wohnraum schaffen.
Wohnungen bedürfen jedoch kleinerer zusammenhängender Flächen und mehr Licht. Deshalb muss die vorhandene Struktur aufgebrochen werden. Dies kann durch Einschnitte in Form von Loggien, Decks, Lichthöfen etc. geschehen.
Damit werden dann zugleich die für Wohnungen in der Stadt so wichtigen Freiflächen geschaffen.
Planung: 2003 | Nutzfläche: 5.000 m²
